Einsendungen und Ressourcen aus der Ideenphase

In der ersten Phase des Leitbildprozesses ging es darum, Ideen, Anregungen und Ziele der Stadtverwaltung sowie der Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu sammeln.

Dazu wurden zum Beispiel diese Dokumente ausgewertet:

Die ausführende Agentur complan Kommunalberatung GmbH hat außerdem vertiefende Gespräche mit verschiedenen Abteilungen und Fachgruppen der Stadtverwaltung geführt, um Schwerpunkte der Verwaltungstätigkeit ausfindig zu machen.

Herzstück der Ideenphase waren jedoch über 750 Einsendungen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Vereinigungen wie zum Beispiel Beiräten und politischen Vertretern. Im Zeitraum von insgesamt einem Jahr und elf Monaten wurden Anregungen und Ideen über ein Kontaktformular auf dieser Website, über die Profile der Stadt in den sozialen Medien, über Postkarten, per E-Mail, über Formulare an Schulen und auf Veranstaltungen eingesammelt, gebündelt und anschließend ausgewertet.

Welche Ideen sind eingegangen?

Bürger/in
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Ich finde es eine Schande wie runtergekommen die Stadt ist es gibt nichts für Kinder es gibt total sinnlos Heime ohne ende was haben Kinder davon und ganz ehrlich es muss sich Jetzt was ändern und nicht erst in Jahren und genau so finde ich wo anders kann man ohne Probleme sich auf das Virus testen lassen und hier muss man erst zum arzt wo man vielleicht schon die nächsten anstecken tut anstatt sich gleich testen zu lassen es muss sich hier zeitnah was ändern wenn man sieht auch wie aggressiv die Rentner hier sind ohne Worte das ist die schlechteste und hässlichste Stadt die es in Deutschland gibt ich werde auf jeden Fall hier wieder wegziehen weil ich mein Kind eine Zukunft bieten möchte was hier in der Stadt nicht gibt

#familie

Bürger/in
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Es ist schön, dass überall neuer Wohnraum entsteht. Dieser ist aber so teuer, dass sich Familien diesen kaum leisten können, Alleinerziehende ganz zu schweigen. Zusätzlich treiben diese neuen Wohnungen den Mietspiegel in die Höhe, so dass auch die bestehenden Wohnungen (bei denen die Nachfrage sowieso hoch ist) im Preis nicht mehr erschwinglich sind. Es wäre schön, wenn dieser Teufelskreis durchbrochen wird und auch Familien mit kleinem Einkommen in der Innenstadt leistbaren Wohnraum mit 4 oder 5 Zimmern finden können. Nicht nur die hippen Berliner Familien.

#wohnen#familie

Bürger/in
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Wir wünschen uns eine schöne und verkehrsberuhigte Einkaufsmeile sowie Einkaufszentrum.
Mehr Möglichkeiten als Bürger der Stadt an der Havel zu spazieren und mehr Cafes.
Der Görden sollte sauberer und attraktiver werden.
Alte und sanierungsbedürftige Gebäude mal verschönern. Mehr für Familien und Kinder anbieten.
Ein Minigolfplatz direkt an der Havel.

#einkaufen#familie#freizeit

Bürger/in
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Ich wünsche mit eine kinderfreundliche und weltoffene Stadt Brandenburg 2035.
Die Uferwege der vielen schönen Gewässer sollten, wenn irgend möglich, öffentlich zugänglich sein.
Ich wünsche mir einen eingeschränkten Autoverkehr in der Innenstadt und einen vernünftigen Ausbau des Radwegenetzes.
Die Händler in der Innenstadt sollten unterstützt werden um Leerstand zu vermeiden.
Die Verbindung mit dem Zug nach und von Berlin sollte auf 3-4 Mal pro Stunde erhöht werden.
Straßenbäume sollten erhalten und mehr neue Bäume gepflanzt werden.
Das wünsche ich mir. Danke.

#einkaufen#wasser#familie#grün

Bürger/in
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mehr Spielplätze für Kinder!

#familie#freizeit

Bürger/in
Schule

… der demografische Wandel bildet ein Dreieck mit Spitze nach oben. Es gibt mehr jüngere Familien. Die Altstadt, Richtung Görden und Hohenstücken wird besser ausgebaut mit weniger Häuserblocks. Die Straßenbahnen müssen öfter fahren.

#familie

Bürger/in
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Ein Barfußpfad (ähnlich Barfußpark Beelitz; neben Baumwipfelpfad) auf dem Gelände des Packhofs wäre ein tolle Sache.
Spaß für die ganze Familie.

#familie#grün

Bürger/in
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familienfreundlich, endlich Fahrradfreundlich und Fahrradsicher, mehr Zebrastreifen, mehr Angebote und Aktionen für Familien mit Kindern und Jugendliche, eine grünere Innenstadt, attraktive Läden für Klein und Groß, mehr (finanzielle) Unterstützung für Nachwuchsförderung und Sportvereine, Spielplätze auch für Kleinkinder, Wohnraum für Familien mit Kindern schaffen statt für ältere Menschen, bezahlbarer Wohnraum für Familien mit Kindern, kostenfreie Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, Belebung von Marktplätzen, Nacht- und Kulturleben, leerstehende Gebäude nutzen statt neu bauen, Veranstaltungen über die Innenstadtgrenzen hinaus, mehr und bessere Bademöglichkeiten an den Gewässern, mehr Konzerte von deutschlandweit bekannten Musikern, Kletterwald/park/wand, kleiner Tierpark/Bauernhof, Aquarium, Barfußpark, mehr Mülleimer auch außerhalb der Innenstadt, freizugängliche Sportplatzanlagen, Museum für die Kleinen, Riesenrutsche/Rutschenturm, zentral gelegene Minigolfanlage, Wasserspielplatz, Schlittenrodelbahn (Winter), mehr Außenbecken für Kinder im Marienbad, Sauberkeit öffentlicher Toiletten, vegane und moderne Gastronomie, mehr Veranstaltungen auf der Regattastrecke, Fotopoints, kleine Fährlinie mit mehreren Stationen (wie zur BUGA), ausreichend Schwimmkurse für Kinder, Open Air Kino, breite Gehwege für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer, moderne und anwenderfreundliche Homepage der Stadt

#familie#kultur#freizeit

Bürger/in
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Ich würde mir so sehr einen schönen Marktplatz wünschen, der auch noch nachmittags geöffnet hat. Die kleinen! Märkte derzeit sind leider schon geschlossen, wenn ich Feierabend habe. Ein Markt mit frischen regionalen Produkten der Bauern unserer Umgebung zum Beispiel auf dem Nicolaiplatz, der zentral liegt und auch Möglichkeiten zum Parken bietet, wäre für mich persönlich eine Bereicherung. Zumal der Trend schon lange wieder zu frischen Produkten übergeht, doch leider haben wir Brandenburger Erwerbstätige derzeit keine Möglichkeit an diese Produkte zu gelangen.
Des Weiteren finde ich es von extremer Wichtigkeit, mehr Angebot für die Jugendlichen unserer Stadt zu schaffen. Schon vor Corona waren die Möglichkeiten sehr begrenzt. Das ist sehr schade und führt zu Frustration unter den Jugendlichen. Sie hängen rum und wissen am Wochenende nichts mit sich anzufangen. In meiner Jugendzeit gab es in Brandenburg an der Havel mind. 5 Diskotheken und wir waren alle froh, dass wir diese Möglichkeiten hatten. Heute, nun selbst mittlerweile Eltern, finden wir es sehr traurig für unsere Kinder, dass die Stadt ihnen fast nichts mehr zu bieten hat.
Ich hab gehört, manchmal gehen Wünsche sogar in Erfüllung :)

#freizeit#familie#einkaufen

Bürger/in
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Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Ihre Stichpunkte möchte ich auch nur stichpunktartig antworten.
- Das Bildungsniveau der jungen Bevölkerung ist dringend zu verbessern.
- Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen für eine gesicherte berufliche Entwicklung
- Stoppen der Abwanderung von jungen Menschen in Richtung Potsdam, Berlin u. weiteren Wirtschaftszentren Reduzierung des Durchschnittsalters in dieser Stadt.
- Hochwertige Industreiarbeitsplätze erhalten, sowie Hochtechnologie orientierte Arbeitsplätze schaffen. ( In Magdeburg errichtet Intel Hochtechnologie, es besteht die Gefahr das qualifiziert Menscher weiter abwandern.)
- Ausbau der Fach- und Hochschulbildung mit der Option, Absolventen in dieser Stadt beruflich eine Perspektive zu bieten.
- Die Region um Brandenburg an der Havel als Urlaubsregion weiter ausbauen, nicht nur für die Sommersaison.
Ich betrachte Brandenburg an der Havel nicht als Metropole, die Stadt ist durch Verkehrsinfrastruktur verstärkt mit den Metropolen Berlin u. Magdeburg zu vernetzen.
Die Frage, wie wir Zusammenleben wollen, ist meines Erachtens der schwierigste Punkt.
- Eine verstärkte Einbindung aller Bevölkerungsschichten in Entscheidungprozesse.
- Kulturelle Veranstaltungen organisieren , ähnlich dem Höfefest in der Altstadt, in allen Stadtteilen.
Der Klimawandel ist für alle Bürger eine wachsende Herausforderung.
- Verbesserte Vernetzung des ÖPNV ( Straßenbahn und Bus) mit den Abfahr- und Ankunftzeiten der Regio- und Fernbahn, auch und gerade bis Mitternacht. ( Fern- und Regionalzüge kommen gegen 22:00 / 23:00 am Hbf-BRB an, der Nachtbus ist 10Min. vorher abgefahren. So etwas ist nicht förderlich für den Mobilitätswandel.
- Konsequenter Ausbau der digitalen Infrastruktur mit Glasfaser. Nicht ausschließlich durch den regionalen Anbieter.
- Die Steinstraße für den Durchgangs-und den Individualverkehr sperren,
Schaffung einer attraktiven Innenstadt. Parkplätze an der Umgehungsstraße schaffen mit Zubringer des ÖPNV. ( Als Ringbahn mit kleinen Elektro -Bussen und Bedarfshaltestellen.)
- Wiedereinrichten einer Eisenbahnverbindung Brandenburg Hbf. nach Belzig
- Zügiger Ausbau des Zentrunmrings, selbstverständlich mit der Neuerrichtung der Brücke Altstadt Bahnhof. Alle Lichtsignalanlagen der B1 und der B102 miteinander vernetzen. Schaffung eines durchgängigen Staßenverkehrs.

#bildung#kultur#tourismus#teilhabe#familie#digitalisierung