Leitbild-Entwurf

Der Leitbild-Entwurf ist da!

Aus der bisherigen Bürgerbeteiligung mit der Einsendung von Ideen (Phase 1) und den Stadt-Dialogen (Phase 2) ist folgender Leitbild-Entwurf entstanden:

Vom 6. Februar bis zum 4. März 2023 haben wir hierzu Ihre Kommentare entgegengenommen.

Die Kommentare und Anpassungsideen werden zusammengefasst und der finale Leitbild-Text zusammen mit einer Dokumentation von Hinweisen der Stadtverordnetenversammlung übergeben. Im nächsten Schritt entscheidet die SVV über den Leitbild-Entwurf.

Eingegangene Kommentare zum Leitbild-Entwurf

Bürger/in
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Eindeutig verbesserungsfähig
Ich habe Änderungswünsche zum Leitbildthema:
- Zusammenleben gestalten
Änderungswünsche für Zusammenleben gestalten: Trotz dem neuen Leitbild wurden jetzt keine Veränderungen angegeben was das Leben für Kinder verändert. Die einzigen Aktivitäten sind hier in der Nähe teilweise ranzige Spielplätze und die Rappelkiste , für alles weitere müsste man Minimum 30 min fahren.
Wenn in Brandenburg mehr Möglichkeiten wären , würde das auch mehr Familien nach Brandenburg locken und nicht Brandenburger Familien weg treiben.

Zusammenleben gestalten

Bürger/in
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Brandenburg an der Havel wächst …

Die größte zusammenhängend bebaubare Fläche der Stadt, an der Brielower Landstraße, sollte nicht zugunsten von EFH-Projekten geopfert werden. Es besteht die Chance ein attraktives stadtnahes grünes Wohnquartier zu schaffen. (vgl. Konzept Wohnpark Beetzsee 1992, in Anlehnung an Wohnpark Alterlaa in Wien). Ein erster Versuch wurde Mitte der 90er Jahre leider nur rudimentär am Geranienweg umgesetzt. Die Straßenbahn kann über Hohenstücken zum neuen Gebiet zu führen (vgl. Rote Kaserne Potsdam Krampnitz).
Die riesigen Restflächen (z.B. Heidelberg) werden zurückgewonnen und dort stilles Gewerbe angesiedelt. Von hier aus kann ein neues Wohngebiet in Richtung Brielow entwickelt werden. Mit dem Niedergang des konventionellen Autoverkaufs werden hochgradig versiegelten Flächen zurückgewonnen und ein neuer Mobilitätshub in Richtung Rathenow geschaffen.
Es entsteht, mit Anschluss zum Wohngebiet Hohenstücken, ein neuer Wohnring der Stadt.

Stadt der Zukunft

Bürger/in
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Soweit so gut bin ich voll mit dabei aber das mit dem Fahradfreundlich ist ja wohl bisschen hoch gegriffen als Vorschlag die Buckelpisten und Kopfsteinpflaster überarbeiten. Und die Einkaufsmeile verträgt auch noch ne Menge Begrünung (gibt im Sommer auch ein besseres Klima als das Backofenklima das nun im Sommer vorherrscht). Ein Punkt wäre noch die bessere Gestaltung vom Stadtteil Görden und Hohenstücken da ist salopp gesagt ja noch nicht wirklich was passiert.
Das wars auch schon von meiner Seite.
Alles in allem bin ich froh hier zu wohnen
Ich habe Änderungswünsche zum Leitbildthema:
- Zusammenleben gestalten
- Stadt der Zukunft
Änderungswünsche für Zusammenleben gestalten: Mehr auf die unteren sozial Benachteiligten achten und da die Abspaltung von Arm und Reich verhindern da es sonst immer wieder Spannungen gibt die so zeigt ja die Zeit immer extremer werden. Ich benutze jetzt das Böse Wort mit Absicht Vermeidung von Reichen- und Armen-Ghettos
Änderungswünsche für Stadt der Zukunft: Die Grundlage sollte sein wie es der globale städtsiche Trend ist dass man alles was wichtig ist Arbeit, Einkauf, Gesundheit und Wellness in 15 zu Fuss erreichen kann

Stadt der ZukunftZusammenleben gestalten

Bürger/in
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Als ehemaliger Brandenburger begrüße ich es sehr, dass die Stadt sich langfristige Ziele sucht und diesen Weg positiv gestimmt angeht, ganz entgegen einer häufig negativ anzutreffenden Grundstimmung.

Viel Erfolg und dass Ihnen die Ideen nicht ausgehen.

[Name aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt]
Ich habe Änderungswünsche zum Leitbildthema:
- Zusammenleben gestalten
Änderungswünsche für Zusammenleben gestalten: Nichtsdestotrotz möchte ich mir Bemerkung erlauben, die die Leitlinie
„Brandenburg an der Havel ist unsere Stadt der Möglichkeiten“ betrifft. Und ich hoffe, dass dieser Punkt in weiteren Diskussionen Beachtung findet.
Es geht mir hier um den öffentlichen Nahverkehr. Mittlerweile kann man alle 20 min nach Berlin fahren. In Brandenburg selbst muss man mit einem in der Regel dünneren takt leben. Was mir besonders negativ auffällt, ist, das weder das städtische Klinikum in der Hochstrasse, noch das Marien-KH in bergstrasse mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Alte Leute sind komplett auf das Taxi angewiesen. Das dürfte eigentlich nicht einmal heute erlaubt sein. Und wenn man, wie in dem Leitlinienentwurf, alte Menschen mitnehmen möchte, dann sollte man auch Perspektiven für den ÖPNV in der Stadt aufzeigen (Ruftaxis, Klein- oder auch autonome Busse für wenig frequentierte Strecken). Warum nicht zum Beispiel eine Strecke Nikolaiplatz-Klinkum Hochstrasse, Marienbad, Willi Sänger Straße, Marien-KH, Nikolaiplatz)?

Zusammenleben gestalten

Bürger/in
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Ich habe Änderungswünsche zum Leitbildthema:
- Stadt der Zukunft
Änderungswünsche für Stadt der Zukunft: Hallo.
Ich faende es schoen und explizit wichtig hier die Relevanz des ÖpnV einzubinden. Ohne funktionierenden, gut vernetzten, regelmaessigen (auch am Wochenende) und schlauen Nahverkehr wird keine soziale Gerechtigkeit gelingen, keine Einbindung aller in die Gesellschaft. Wenn Oma Erna sich zum Arzt fahren lassen muss oder die Kinder den Sport am Nachmittag nicht erreichen weil nichts faehrt oder die Enkel nicht zur Oma ins Heim kommen, haengt Integration und Teilhabe wieder davon ab, ob man Eltern oder Kinder hat, die einen fahren.

Stadt der Zukunft

Bürger/in
Abschlussveranstaltung

Stadt der kurzen Wege? ÖPNV zum Vergessen trifft es eher...

Strahlkraft in der Hauptstadtregion

Bürger/in
Abschlussveranstaltung

keine neuen Gewerbegebiete!

Stadt der Zukunft

Bürger/in
Abschlussveranstaltung

Gesundheit und Wirtschaft sind zwei Dinge, die nicht zusammengehen dürfen. Wo Profit erwirtschaftet werden muß, bleibt die Gesundheit auf der Strecke. Das ist bereits jetzt zu spüren. Es wird viel zu viel operiert und die Patienten oft noch blutig nach Hause geschickt, denn das Pflegen und Betreuen bis zur Herstellung der Gesundheit ist zu teuer.

Brandenburg muß noch lange eine autozentrierte Stadt bleiben. Den Autoverkehr aus der Stadt zu verbannen, ist illusorisch. Nicht jeder kann und will mit dem Fahrrad fahren. Das sind Forderungen von Minderheiten, die sich über die Mehrheit erheben.

Mir fehlt auch die Entwicklung der Stadtviertel Hohenstücken und Nord.
Nicht jeder kann es sich leisten, in der Innenstadt in den teuren Altbauten zu wohnen.

Insgesamt scheint mir der Entwurf doch sehr auf die besserverdienende Minderheit zugeschnitten zu sein.

Schade!

Strahlkraft in der HauptstadtregionStadt der Zukunft

Bürger/in
Abschlussveranstaltung

Eine Reflexion und Rückmeldung zum gesamten ENTWURFES des Leitbildes 2035 aus heutiger Sicht:
Ein Leitbild ist wohl generell im Grunde eine Absichts- bzw. Vorhabenserklärung und kein Planwerk. Trotzdem liest es sich aus meiner Sicht eher wie ein Prosa-Werk.
Eingebracht hatte ich mich bisher auch zu den Work-Shops online, s. Kommentare.
- Es gibt keine konkreten Aussagen und zum Wie? diese Absichten und Vorhaben erreicht werden sollen? Mit welchen Methoden und Instrumentarien?
- Eine Zeitstruktur fehlt ebenso völlig: Was soll wann, wie erreicht werden?
- auch Hinweise auf die Finanzlage/HH der Stadt sind wichtig
- In dem Zusammenhang fehlen Hinweise auf Beschlüsse der SVV, vor allem auch Links zum Sachstand der Umsetzung dieser Beschlüsse (auf der Website der Stadt!).
Wie anders sollen die Einwohnerinnen und Einwohner sonst motiviert werden, sich demokratisch einzubringen und zu engagieren?

Stadt der Zukunft

Vereinigung/Organisation
Postalisch

Leitbild für Entwicklung; Nahmobilität (Umweltverbund) bekommt nicht ausreichend genug Beachtung; Landesziel ist hier 60% bis 2030

Stadt der ZukunftZusammenleben gestalten