Stadt-Dialog I: Brandenburg an der Havel als Metropole

Termin: Donnerstag, 29. September 2022 – 17-19 Uhr im Rolandsaal

Im S-Bahn-Takt fahren ab Ende des Jahres Züge nach Berlin. Gleichzeitig bildet Brandenburg an der Havel den politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Region. Internationale Touristen zieht es in den dreigliedrigen historischen Stadtkern in der einzigartigen Havellandschaft.

Angesichts dieser dynamischen Entwicklungen wollen wir jetzt mit dem neuen Leitbild gemeinsame Ziele für Brandenburg an der Havel setzen. Dazu diskutieren wir über folgende Fragen:

Was macht unsere Stadt aus? Wie soll sie sich weiterentwickeln?

Ist Brandenburg an der Havel METROPOLE bzw. welche Position nimmt Brandenburg an der Havel in der Metropolregion ein? 

Wie sollen sich Wirtschaft und Wissenschaft in unserer Stadt entwickeln und welche Infrastruktur benötigt Brandenburg an der Havel dafür?

Foto Erik-Jan Ouwerkerk

Livestream vom 29.09.2022

Im Stadt-Dialog I tauschten sich Expertinnen und Experten der Stadtgesellschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gremien und natürlich Bürgerinnen und Bürger der Havelstadt aus. Die Moderation hat die Agentur complan Kommunalberatung GmbH übernommen, die den gesamten Leitbild-Prozess gestaltet.

Präsentation herunterladen

0:00 Veranstaltungsbeginn mit Eröffnung durch Oberbürgermeister Steffen Scheller
3:20 Einleitung durch Moderation
18:08 Impulsvortrag von Martin Dornblut, komm. Fachbereichsleiter Stadtplanung
28:13 Impulsvortrag von Jens Tober, Leiter Wirtschaftsförderung und Tourismus
34:10 Impulsvortrag von Robert Pape, Kreissprecher Wirtschaftsjunioren und Unternehmer 47:47 Dialog-Runde mit allen Anwesenden

1:55:52 Abschluss durch Moderation
Technische Umsetzung: Musicstore Brennabor und Marvin Zinke, Brandenburg an der Havel, 3Q

Video Livestreamingplattform

Kommentare

Der Stadt-Dialog wurde per Livestream übertragen, der auch die Möglichkeit für Online- Kommentare bot. Folgende Kommentare sind im Rahmen dieser Veranstaltung eingegangen:

17:03 / Umpa Lumpa Andy
Wann werden Geländer zwischen der Fahrbahn für Autos und dem Fahrrad- und Fussgängerweg platziert? Zur Erinnerung sei an dem Vorfall auf der Brücke raus aus Brandenburg Richtung Schmerzke/Wust erinnert, als eine Radfahrerin tödlich verunglückte(vom LKW überrollt), da sievon einem gegenentkommenden Radfahrer gestriffe wurde?

17:34 / Gaby
Hat der Zuzug von Menschen nicht eher was mit den Ausländern zu tun?

17:38 / Klaus
Welche expliziten Angebote werden bspw. geschaffen, damit Menschen wie Gaby den Zuzug von Menschen nicht als Bedrohung wahrnehmen?

17:40 / Harald
Wie steht es mit dem Neubau der medizinischen Schule am Bahnhof?

17:56 / Michel Albrecht
Bitte mehr ins Ausland schauen, begrünten Häuser und Straßen. Das ist so unglaublich einfach.

18:14 / Ute Taege
Brandenburg an der Havel braucht die Ansiedlung mittelständischer Industrie-Unternehmen und auch der Wissenschaft in der Technik, Medizin… Diese Unternehmen brauchen jedoch ZWINGEND funktionstüchtige Brücken und Straßen!! Nur infolge entsprechend funktionaler Infrastruktur kommen Steuern in unseren städtischen Haushalt. Das wiederum ermöglicht erst für Kinder, Jugendlichen und Familien eine soziale und familienfreundliche Angebotemit zu fianzieren!

18:17 / Michel Albrecht
Kinder sind unsere Zukunft, wir Erwachsenen können aktuell wenig machen. Zeigen wir unseren Kindern auf was es ankommt.

18:17 / Jörn
es muss eine gesunde Mischung aus Startups, Mittelstand und Industrie sein

18:21 /Ute Taege
…sorry für die Tippfehler 🙂

18:34 / Michel Albrecht
Unsere Stadt ist unglaublich schön, ein Tipp an die Fahrradfahrer! Schließt euch zusammen zahlt alle monatlich 80 bis 150 Euro im Monat in ein Fond ein und baut dann Straßen in Brandenburg aus mit Fahrradwegen. Denn las Autofahrer zahlen wir Steuern für die Straßensanierungen.

18:45 / Schuhmacher
Industrie- und Gewerbeansiedlungen sind notwendig. Diese stehen in Deutschland und auch bei uns im Einklang mit Unwelt- und Naturschutz. Wir haben Gesetze und entsprechende Verfahren.

19:02 / Ute Taege
Danke an die Schülerin vom OSZ „A. Flakowski! Sie haben den Ist-Stand an den Schulen gut auf den Punkt gebracht!

21:51 / Klaus
Herr Albrecht, wie sie sicher selbst wissen, werden diese Steuern auch von einem Großteil der Fahrradfahrenden gezahlt. Der andere Teil sind Kinder. Ein Tipp an sie… sie profitieren ebenfalls mit Ihrem Auto davon, wenn klar getrennte, gut ausgebaute Fahrradwege existieren, dann ist nämlich auch wieder mehr Platz auf der Straßen! 😉